|
| |
Kalium (K) (K2O = Reinnährstoff)
|
Kalium wird in der Pflanze nicht als Baustein von Kohlenhydraten, Fetten oder
Eiweissen verwendet, sondern hat die Rolle eines Aktivators verschiedener
Enzyme. Kalium ist das wichtigste Element bei der Quellung und erhöht so den
Druck in den Zellen. Kalium steuert den Wasserhaushalt der Pflanze und
vermindert die Verdunstung (erhöhte Toleranz bei Trockenheit). Kalireiche
Pflanzen haben dickere Zellwände, was die Standfestigkeit verbessert und die
Anfälligkeit gegenüber Pilzkrankheiten und Schädlingen vermindert. Kali erhöht
die Assimilationsleistung und die Frostresistenz. Einen hohen Bedarf zeigen
Leguminosen, Kartoffeln, Rüben, Mais und Hafer.
K-Mangel
Kaliummangelpflanzen haben eine geringere Aufbauleistung (Kohlenhydrate,
Eiweiss), der Geschmack von Früchten und Gemüsen ist schlechter. Die
Standfestigkeit, Frost- und Dürreresistenz sind geringer. Transpiration und
Atmung sind erhöht. Schlechte Haltbarkeit der Früchte und Gemüse.
|
Symptome:
|
Anfangs
bläulich-grüne, später braunrote Färbung des Blattes. Chlorose und
baldiges Absterben der älteren Blätter vom Rand her. Welke, schlaffe
Pflanzen (Welketracht). Blätter krümmen sich oder rollen sich ein.
|
Mangelböden:
|
|
Massnahmen:
|
|

K-Mangel an Getreide (Bild: K+S, Kassel)

K-Mangel an Mais (Bild: K+S, Kassel)

K-Mangel an Kartoffeln (Bild: K+S, Kassel)

K-Mangel an Zuckerrüben (Bild: K+S, Kassel)
|