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Kalium (K) (K2O = Reinnährstoff)

Kalium wird in der Pflanze nicht als Baustein von Kohlenhydraten, Fetten oder Eiweissen verwendet, sondern hat die Rolle eines Aktivators verschiedener Enzyme. Kalium ist das wichtigste Element bei der Quellung und erhöht so den Druck in den Zellen. Kalium steuert den Wasserhaushalt der Pflanze und vermindert die Verdunstung (erhöhte Toleranz bei Trockenheit). Kalireiche Pflanzen haben dickere Zellwände, was die Standfestigkeit verbessert und die Anfälligkeit gegenüber Pilzkrankheiten und Schädlingen vermindert. Kali erhöht die Assimilationsleistung und die Frostresistenz. Einen hohen Bedarf zeigen Leguminosen, Kartoffeln, Rüben, Mais und Hafer.

K-Mangel

Kaliummangelpflanzen haben eine geringere Aufbauleistung (Kohlenhydrate, Eiweiss), der Geschmack von Früchten und Gemüsen ist schlechter. Die Standfestigkeit, Frost- und Dürreresistenz sind geringer. Transpiration und Atmung sind erhöht. Schlechte Haltbarkeit der Früchte und Gemüse.

 

Symptome:  

Anfangs bläulich-grüne, später braunrote Färbung des Blattes. Chlorose und baldiges Absterben der älteren Blätter vom Rand her. Welke, schlaffe Pflanzen (Welketracht). Blätter krümmen sich oder rollen sich ein.

Mangelböden:  

  • tonreiche Böden (Fixierung)

  • sandige oder humusreiche Böden
  • ungenügend gedüngte Böden.

Massnahmen:  

  • Sofortmassnahmen 2% Kalisulfatlösung (Solupotasse)

  • Aufdüngung mit Kalidüngemittel (tonreiche Böden sehr grosse Mengen)
  • Regelmässige K-Zufuhren nach Entzug.
 

K1.jpg (22035 Byte)

K-Mangel an Getreide (Bild: K+S, Kassel)

K2.jpg (22539 Byte)

K-Mangel an Mais (Bild: K+S, Kassel)

K3.jpg (24830 Byte)

K-Mangel an Kartoffeln (Bild: K+S, Kassel)

K4.jpg (23813 Byte)

K-Mangel an Zuckerrüben (Bild: K+S, Kassel)

 

info@kali.ch

24.10.2011

 Kali AG, Murtenstrasse 116, Postfach, CH-3202 Frauenkappelen

Tel +41 (0)31 926 60 00, Fax +41 (0)31 926 60 01, E-Mail: info@kali.ch