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Zuckerindustrie
Die Kristallisation von Saccharose aus dem Dicksaft wird durch K- und Na-Salze organischer Stoffe in der Melasse behindert. 1960 wurde gefunden, dass durch lonenaustausch der Alkalionen gegen die stark hydratisierten Magnesium-lonen die Löslichkeit der Saccharose merklich herabgesetzt wird. Das darauf basierende Verfahren, nach seinem Erfinder Quentin benannt, gestattet, die Zuckerausbeute um 0.4-0.5 % auf Rüben zu erhöhen. Zum lonenaustausch werden organische Harze eingesetzt, für deren Regenerierung generell Magnesiumchloridlösung als preiswerteste Mg-Quelle eingesetzt wird. |
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